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Werben auf Ebene der Fachminister

25.03.2009 - 12:28

Staatsminister Jürgen Banzer

„Ich habe meine Amtskollegen angeschrieben, um für die Idee einer bundesweiten Stiftung oder eines Fonds zu werben, mit der kinderlose Paare finanziell unterstützt werden könnten, die sich darum bemühen, mit medizinischer Hilfe ein Kind zu bekommen“, so Staatsminister Jürgen Banzer. Er finde es bedrückend, wenn die Verwirklichung des Wunsches nach einem eigenen Kind an den finanziellen Verhältnissen eines Paares scheitern müsse.

Nachdem der Vorstoß einiger Bundesländer bisher gescheitert sei, über den Bundesrat zu erreichen, dass die Gesetzlichen Krankenkassen künstliche Befruchtungen wieder stärker unterstützen sollten, dränge sich die Frage auf, inwieweit hier pragmatisch Hilfe geleistet werden könne.

Aufgrund der zahlreichen Zuschriften und Anfragen der letzten Wochen sei in ihm, so der Staatsminister, die Einschätzung gewachsen, dass es sinnvoll sei, an dieser Stelle für einen neuen Weg zu werben. Von einer Belastung der Solidargemeinschaft der Kassen sollte man vernünftigerweise Abstand nehmen und die Annäherung an ein Modell, wie Sachsen es gewählt habe - Unterstützung künstlicher Befruchtungen für kinderlose Paare aus Landesmitteln - müsste sehr sorgfältig abgewogen werden.

„Eine bundesweite Stiftung oder ein Fonds hätten den Vorteil, dass sie unbürokratischer, gleichwohl aber einheitlich in allen Bundesländern helfe könne, kinderlosen Paaren den Wunsch nach einem eigenen Kind zu verwirklichen. Im Vordergrund sollte meiner Überzeugung nach stehen, dass wir einen pragmatischen Weg finden“, so Jürgen Banzer.

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