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„Derzeitige Situation im Sinne von Ärzten und Patienten entspannen“

25.03.2009 - 12:24

Jürgen Banzer


Die Berichterstattung zur wachsenden Unruhe in der Ärzteschaft über die Honorarreform, zu Gerüchten, dass Ärzte Patienten zum Teil nur gegen Vorkasse behandelten, Praxen vom Aus bedroht seien, habe ich zum Anlass genommen, das Gespräch mit der Kassenärztlichen Vereinigung zu suchen. Wir sollten konkret die unterschiedlichen Wahrnehmungen und Positionen der Beteiligten überprüfen und schauen, wie sich die derzeitige Situation im Sinne aller Beteiligten längerfristig verbessern lässt“, kündigte Staatsminister Jürgen Banzer an.

Ihm bereiteten das schwindende Vertrauen von Patienten in das Gesundheitssystem in gleichem Maße Sorge, wie die Tatsache, dass Ärzte unter den Auswirkungen der Honorarreform um den Bestand ihrer Existenz fürchteten. „An dieser Stelle möchte ich bei der Ärzteschaft dafür werben, die konkreten Auswirkungen der Honorarreform abzuwarten. Erst, wenn klar ist, wie die Auswirkungen sind, kann man daraus konkreten Handlungsbedarf ableiten“, stellte der Gesundheitsminister fest. Den Patienten und Ärzten wolle er deutlich machen, dass sie in ihm einen Fürsprecher hätten. Patienten könnten sich auf eine klare Rechtsgrundlage berufen, was ihren Anspruch auf ärztliche Behandlung angeht. „Im Gegensatz zu anderen Bundesländern sind mir aber für Hessen keine Fälle bekannt, in denen nur gegen Vorkasse behandelt wird oder Patienten sogar abgewiesen werden“, so Jürgen Banzer.

„Die Gesundheitsversorgung ist ein existenziell wichtiges Thema –sowohl für die, die sie Anspruch nehmen als auch für die, die sie anbieten. Insofern werde ich mich dafür einsetzen, dass wir die Situation, wie sie sich derzeit darstellt, ändern können“, so Gesundheitsminister Jürgen Banzer.

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